Start

Beiträge zur Theorie  










Martin Blumentritt

Zu K. R. Poppers "Kritischen Rationalismus" - Teil 6

Es war vom Fortschritt der Erkenntnis, vom Fortschritt der Wissenschaft die Rede. Dieser Begriff hat es in sich, ob er nun positiv oder negativ gebraucht wird, so zum Beispiel wenn von Fortschrittsglaeubigkeit die Rede ist, die in die Katastrophe fuehre. Leichtfertig koennte man bei der Praezisierung des Begriff die Sache selber, die gemeint ist zum Verschwinden bringen. So eindeutig ist die Sache nicht. In der Antike war das Fortschreiten die Wiederkehr des Immergleichen, dies wurde allerdings in dem aristotelischen Gedanken der Entelechie (das sich aus Ende und haben zusammensetzt und ein sich am Ende haben andeutete, also ein Fortschritt zu einem Ende beinhaltet, das am Anfang schon als Potenz (Reale Moeglichekeit) angelegt ist) durchbrochen. In der Philosophie der Aufklaerung taucht dieser Gedanke im Begriff der Perfektibilitaet wieder auf und muendet in der Hegelsche Philosophie und seinen sich materialistisch duenkenden Auslaeufern bis hin zu Stalin.

Nach Aristoteles schreitet alles zu seinem immanenten Ziel fort. Dies ist nicht im Sinne einer aeusseren Teleologie zu verstehen, das etwa Absichten verfolgt wuerde, darueber machte sich schon Aristoteles lustig, die Erde ist rund, damit der Schuster Arbeit hat, weil sich die Leute die Hacken schneller ablaufen. Es ist im Sinne eines organischen Prozesses gemeint, der Entfaltung dessen, was am Anfang schon angelegt ist, das dort noch Maengel hat, unentfaltet ist, aeusserer Bedingungen bedarf, wie Duenger, Sonne usw. fuer das Wachstum einer Pflanze, aber aus sich heraus sich entfaltet zu seiner Vollendung in seinem Telos, seinem Endzweck, einem Ziel, das erreicht ist, wenn an der Sache selbst, nichts mehr fehlt, sie also vollendet ist. Das Spaetere waere also das Bessere, weil vollendetere. Damit ist der Mythos mit seiner Lehre vom Goldenen Zeitalter, der guten alten Zeit, verlassen. Lukrez nimmt schon einiges vom Fortschrittsglauben der Neuzeit vorweg: "Schiffe, Bestellung der Felder, Mauern der Staedte, Gesetze, Waffen, Strassen, Bekleidung, das uebrige, was dieser Art ist, Lohn und Wonnen auch des Lebens alle von Grund auf, Lieder Gemaelde und kunstvolle, wohlgeglaettete Bilder hat der Bedarf und zugleich die Erfahrung des rastlosen Geistes maehlich gelehrt die Menschen, die vorsichtige Fortschritte (progredientis) machten. So zieht maehlich hervor ein jedes das Fliessen der Zeiten allen zunutze, und Verstand bringt es in die Reiche des Lichtes. Denn sie sahen im Geiste sich eins aus dem anderen erhellen, bis in den Kuensten sie kamen zum hoechsten Punkt der Vollendung."(Titus Lucretius Carus, De rerum naturae V. 1448ff, nach der Reclamausgabe)

Die Erfahrung des Untergangs der antiken Reiche machte jedoch ein weltlichen Fortschritt als objektives Faktum, als Ausdruck einer des Gesetzes einer uebergreifenden Ordnung der Welt unmoeglich. Daher ist der gegenteilige Gedanke durchaus schon vorhanden, dass der Fortschritt einer zum Tode ist, was sich in der Doppeldeutigkeit von Voll_endung_ andeutet: "gehalten durch viele Jahre hindurch, wird stuerzen ein, die Maschine des Weltballs"(a.a.O.V, 95ff)

Mit diesem Kreislauf der Weltentstehung und des Weltuntergangs, vor dem Lukrez die Vernunft bewahrt wissen wollte, dass sie durch Erfahrung belehrte, beschaeftigte sich der katholische Denker Augustinus, der den Fortschritt damit rettete, dass er den Dualismus von himmlischer und irdischer Welt aufstellte. Augustinus musste die Philosophie rechtfertigen, nachdem die stoischen Ideen des irdischen Fortschritts, mit den imperialen Konsequenzen, die zu Untergang Roms fuehrten, er schob den Fortschritt von der irdischen in die himmlische Welt. Geschichtlicher Fortschritt wurde zum Heilsgeschehen umgedeutet, nur durch die christliche Soteriologie (von Rettung/MB), in Bezug auf die Idee einer erloesten Menschheit hat die immanente Teleologie einen "Sinn". Die Weltgeschichte ist in das Heilsgeschehen eingelassen, des Zusammenhangs von Schoepfung, Geburt und Wiederkehr Christi, mit dem das 6. Weltalter erreicht sein soll.

Mit der Entstehung der neuzeitlichen Wissenschaften wird der Fortschrittsgedanke von der christlichen Soteriologie abgetrennt und die "victoria cursus artis super naturam"(Fr.Bacon), der Sieg der Technik (eigentlich Kunst, art, aber mit anderen Konnotationen als heute der Begriff Kunst hat) ueber die Natur. Die Menschen werden zu "maistres et possesseurs"(Descartes) ueber die Natur erhoben. Sehr bald wurde aber auch die Kehrseite des Fortschritts deutlich, die Naturbefangenheit der Naturbeherrschung. Die Welt erschien ganz augustinisch als Jammertal, als Reich der Notwendigkeit, das allerdings in der idealistischen Geschichtsphilosophie schliesslich zu einer "List der Vernunft"(Hegel), zur "Naturabsicht"(Kant) oder "unsichtbarer Hand"(Adam Smith) umgedeutet wurde, die von sich aus zum Reich der Freiheit tendiere. Die Idee der Versoehnung, der Soteriologie, wurde als der antagonistischen Entwicklung immanent gedacht, das Jammertal tendiere sozusagen von selbst auf seine Abschaffung. Noch bei Marx findet sich so eine Hoffnung, dass das Proletariat gezwungen sei, mit dem ganzen Elend der Welt aufzuraeumen. Erst der kritische Marxismus - im Gegensatz zum Rechtskommunismus, der bis zuletzt an den Endsieg glaubte - reflektierte auf die "Krise der Revolutionstheorie"(So ein gleichnamiges Buch von Stefan Breuer). Damit erschien der Begriff des Fortschritts selber als dialektisch, Naturbeherrschung und Versoehnung waren demnach nicht Schichten nebeneinander, sondern Seiten einer Sache, das Organon der Vernunft nur eines. Kant hielt diesen Zwiespalt wie fest, ohne ihn zu eskamotieren. Die "Dialektik der Aufklaerung" erkannte dann ja auch den Fortschritt als einen von der Steinschleuder zu Megabombe und hielt an der Einheit der radikalen Perfektibilitaet _und_ radikale Verderbtheit der Natur, wie sie bei Rousseau sich fand kritisch fest. Am Untergang der Titanic macht Adorno die Problematik des Fortschrittsbegriff klar:

"Wer sich in Erinnerung an den Untergang der Titanic demuetig-zufrieden die Haende reibt, weil der Eisberg dem Fortschrittsgedanken den ersten Stoss versetzt habe, vergisst oder unterschlaegt, dass der im uebrigen keineswegs schicksalhafte Ungluecksfall Massnahmen veranlasste, welche ungeplante Naturkatastrophen der Schiffahrt im folgenden halben Jahrhundert verhueteten. Ein Stueck Dialektik des Fortschritts ist, dass die geschichtlichen Rueckschlaege, die selbst vom Fortschrittsprinzip angezettelt werden - was waere fortschrittlicher als der Wettstreit um das blaue Band?-, auch die Bedingung dafuer beistellen, dass die Menschheit Mittel findet, sie in Zukunft zu vermeiden. Der Verblendungszusammenhang des Fortschritts treibt ueber sich hinaus."(Fortschritt, in: Stichworte S.42)

Es ist ist kein Zufall, dass der bedeutende Vorreiter der modernen Computertechnik Allan Touring auch eine Hacker war, vielleicht der erste der Weltgeschichte, der den Geheimcode der Nazis knackte. Vertrauen in Technologie gewinnt man nur durch Misstrauen in sie.

Aus dieser kritischen Tradition scherte aus die Tradition, die sich auf den Darwinismus berief, bzw. auf Darwin,, der ja schon aus Deszendenz und und natuerlicher Selektion einen eher vorsichtigen Schluss auf den Fortschritt zog: "All corporeal an mental endowments will tend to progress towards perfection."(The origins of species by menans of natural selection p.428)

Der geschichtliche Fortschritt wurde in diesem Denkstrang zunehmend auf die naturale Evolution gegruendet.

Im Gedanken des Menschen als "problemloesendes Wesens", im Verfahren des "trial-and-error" ist bei Popper ein solcher Naturalismus ausgesprochen, der heimlich konstitutiv ist fuer die ganze Theorie. Er vergleicht den Menschen mit der Biene (nein nicht die Geschichte mit den Schmetterlingen und Bienen) als Honigerzeuger und -verbraucher.

"Das (Verbrauchen und Erzeugen) gilt auch im grossen und ganzen, mit leichten Unterschieden auch fuer sauerstofferzeugende Pflanzen und fuer theorieerzeugende Menschen: auch wir sind nicht nur Erzeuger, sondern auch Verbraucher von Theorien, und wir muessen anderer Leute Theorie und manchmal wohl unsere eigenen verbrauchen, wenn wir weiter welche erzeugen wollen.

"Verbrauchen" heisst hier in erster Linie "verdauen", wie bei den Bienen. Aber es bedeutet noch mehr: Verbrauch von Theorien, ob sie nun von anderen oder von uns erzeigt sind, bedeutet auch Kritik an ihnen, Veraenderung, oft sogar Zerstoerung, um sie durch bessere zu ersetzen.

Das alles sind Taetigkeiten, die fuer den Fortschritt unserer Erkenntnis noetig sind; Erkenntnis natuerlich wie im objektiven Sinne. Ich behaupte, es sieht zur Zeit so aus, als ob der Fortschritt der menschlichen Erkenntnis, der Fortschritt unserer Theorien, unsere menschliche Geschichte zu einem voellig neuen Kapitel in der Geschichte des Universums und des irdischen Lebens machte."(Objektive Erkenntnis, S.314)

Nun betreibt Popper "Erkenntnistheorie ohne erkennendes Subjekt". Dass Theorie indes eine soziale Funktion hat, konnte Popper im 20. Jh. nicht entgehen. Diese bleibt ihr im zufolge aber aeusserlich. Er kann die Einheit von sozialer Funktion und ihrer ideologischen Funktion nicht erkennen, weil der kognitive Charakter von Theorie und sozialen Bedingungen nicht historisch spezifiziert wird. Der "Kampf der Theorien" will er durch die "trial-and-error"-Methode begreifen. Aber was waere, wenn dieses "trial-and-error" selber zu einer der Positionen des Kampfes gehoerte? Dann folgt daraus, dass er mit dieser Methode gar nicht geklaert werden kann und eine Selbstimmunisierung von vornherein in der Theorie "eingebaut" ist.

Wenn der Fortschritt darin besteht, dass ein Nichtwissen negiert wird und zum Wissen wird, das selber wieder als Nichtwissen negiert werden koennen soll und dies als Anpassung und Ueberleben (von Theorien und von Organismen) interpretiert wird, so ist die Methodologie Poppers selber eine analogische Metapher. Womoeglich wird eine bestimmte historische Epoche, die buergerliche naemlichen mit ihrem "Kampf eines jeden gegen jede" zur Natur erhoben und gleichzeitig damit gegen Kritik immunisiert. Nur Romantiker wie Novalis konnten die Natur kritisieren, sie koennte doch schoener sein, wobei das noch einen vernuenftigen literarischen Sinn hatte.

Die Frage der gesellschaftlichen Genesis der Methode duerfte somit ein Problem sein, gerade weil die Erkenntnistheorie auf praktische Zusammenhaenge letztlich rekurriert und wenn es nur die reduzierte experimentelle Praxis ist. Wie charaktierisiert Popper die Methode:

"Wenn die Trial-and-error-Methode immer bewusster entwickelt wird, beginnt sie die charakteristischen Zuege einer "wissenschaftlichen Methode" anzunehmen. Diese "Methode" laesst sich wie folgt beschreiben: Wenn ein Wissenschaftler einem Problem gegenuebersteht, so wird er - versuchsweise - eine Art von Loesung vorbringen: eine Theorie. Und diese Theorie wird die Wissenschaft nur vorlaeufig akzeptieren - falls ueberhaupt; denn es ist aeusserst charakteristisch fuer die wissenschaftliche Methode, dass die Wissenschaftler keine Muehe scheuen, die in Frage stehende Theorie zu kritisieren und zu testen. Kritisieren und Testen gehen Hand und Hand; die Theorie wird von sehr verschiedenen Seiten kritisiert, um die Punkte herauszufinden, die sich als verwundbar erweisen koennen. Und das Testen einer Theorie vollzieht sich dadurch, dass die verwundbaren Punkte einer moeglichst harten Pruefung unterzieht. Dies ist natuerlich wiederum eine Variante der Trial-and-error-Methode. Theorien werden versuchsweise aufgestellt und ausprobiert. Wenn das Ergebnis eines Tests zeigt, dass die Theorie falsch ist, wird sie verworfen; die Trial-and- error-Methode ist im wesentlichen eine Methode der Ausscheidung. Ihr Erfolg haengt in erster Linie von drei Bedingungen ab: naemlich, dass genuegend zahlreiche (und geistreiche) Theorien aufgestellt werden, dass die aufgestellten Theorien hinlaenglich verschieden sind und dass ausreichend harte Tests durchgefuehrt werden. Wenn diese Bedingungen erfuellt sind, dann koennen wir, wenn wir Glueck haben - das Ueberleben der tauglichsten Theorie durch Ausscheidung der weniger tauglichen sicherstellen"(Was ist Dialektik, in: Topitsch (Hrg.), Logik der Sozialwissenschaften, S.263)

Wir koenne unsere vorherigen Betrachtungen hierauf beziehen und zusammenfassen, wie Popper sich das Ganze vorstellt, eine Kette von: 1. Problem 2. Theorie (Gesetzes-Hypothese mit ueberpruefbaren Basissatz) 3. Kritik 4. Ausscheiden (Falsifikation)

Der Forscher geht also von einem Problem aus (wie kommt er zu einem Problem waere zu fragen). Wenn er dann eine Problem hat, sucht er eine Loesung, eine Theorie. Den Rest kennen wir schon.

Das Hauptproblem dabei ist aber der theoretische Prozess, mit dem ich zu einer Problemstellung komme, gerade dieser ist hoechst komplex. Und Fragen praejudiziren bereits auch Antworten, sind also fuer den Loesungsprozess entscheidend. Diese Situation ist aber selber eine soziale, gesellschaftliche, die man nicht so einfach branchenspezifisch aus der Theorie ausklammern kann, indem man sie in die Wissenssoziologie abschiebt. Die Wissenschaftsforschung hat ja gerade ergeben, dass der wissenschaftliche Fortschritt heute in so viele Fragerichtungen gehen kann, dass die Frage wissenschaftsintern nicht mehr zu beantworten ist. Die Selektion eines Problems ist also selber schon eine politische Position. Ob ich Milliarden in die Atomforschung powere oder sie fuer sanfte Technologien ausgebe, ist durch die praeferierte Fragestellung schon vorgeben.

Wenn die wissenschaftliche Methode sich tatsaechlich als Funktion der "Methode" als Kampf der Anpassung und Selbsterhaltung beschreiben laesst, dann ist die Ausgrenzung der Generierung von Problemen selber eine Aeusserung einer entfremdeten Wissenschaft und selber ideologisch.

Der Kampf ist kein natuerliches, sondern ein soziales Phaenomen, indem der Kampf, der zwischenmenschliche Konflikt, das gegeneinander Durchsetzen von Interessen, das Befriedigen von Beduerfnissen, also alles das was Hegel "System der Beduerfnisse" bzw. "Geistiges Tierreich" oder buergerliche Gesellschaft genannt hat, zur Metapher der Evolution wird, entzieht sich die Gesellschaft, die schon als Apriori der Vorgehensweise impliziert ist, der Kritik.

Natuerlich ist Popper die Wahl der Metapher unbewusst, er nimmt sie auf, weil er selber ja im Betrieb in einer solchen Konkurrenzsituation steckt und sie im Metaphernspender wiedererkennt. Popper erkennt nicht, dass seine theoretische Arbeit durch die Sozialitaet vermittelt ist und es kann daher auch nicht die Genesis der eigenen Verhaeltnisses zur Realitaet als instrumentelle Vernunft rekonstruieren. Er kann die gesellschaftliche Praxis als Konstituens des Verhaeltnisses von Bildspender und Bildempfaenger der Metaphorik des Trial-and-error, nicht reflektieren. Somit wird die Metatheorie zur Ideologie. Der biotisch-theoretische Prozess wird als bloss plausibles Faktum angenommen, aber nicht begruendet. Die realen gesellschaftlichen Konflikte kommen in der Metaphorik des wissenschaftlichen Kampfes nur noch anonym und abstrakt vor. Gegen Metaphern ist freilich an sich nichts einzuwenden, wenn sie reflexiv gebraucht werden, sie muessen nicht stets auch in die mythische Verzauberung der Welt enden. Nicht zuletzt weist Popper selber auf die Gefahren der Metaphorik hin.

Auf die vielen Metaphern ist hinzuweisen, so kommt oft das Folgende vor: "Das fuehrt mich zu der Formulierung: der Hauptunterschied zwischen Einstein und einer Amoebe (...) ist der, dass Einstein bewusst auf Fehlerbeseitigung aus ist. Er versucht seine Theorien zu widerlegen: er verhaelt sich ihnen gegenueber bewusst kritisch und versucht sie moeglichst scharf, nicht vage zu formulieren. Dagegen kann die Amoebe nicht kritisch gegenueber ihren Erwartungen oder Hypothesen verhalten, weil sie sich ihre Hypothesen nicht vorstellen kann: sie ist ein Teil von ihr."(Objektive Erkenntnis, 37, ermuedende Wiederholungen vgl. S.84,273f,289,292)

Auch schimmert schon eine Einsicht durch, die aber theoretisch dann nicht mehr zum Tragen kommt:

Die Wissenschaft "beginnt niemals mit nichts, sie kann niemals voraussetzungsfrei bezeichnet werden, sondern sie setzt in jedem Moment einen Erwartungshorizont von gestern, sozusagen. Sie baut die Wissenschaft von gestern auf[...], diese wieder auf der Wissenschaft von vorgestern, usw.; und die aelteste Wissenschaft baut auf vorwissenschaftlichen Mythen auf, und diese schliesslich auf aeltere Erwartungen. Ontogenetisch (...) kommen wir zum Kleinkind, phylogenetisch (...) zu den einzelligen Organismen. (...) Von der Amoebe zu Einstein ist, sozusagen, nur ein Schritt."(a.a.O. S. 375)

Hier waere eine Schnittstelle der Theorie, an der im Rahmen eines Produktionsparadigmas Poppers Theorie ueber sich selbst hinausgefuehrt werden koennte.


© Martin Blumentritt, Hamburg 1995

Fortsetzung - Teil 7


Unser Buchtipp:












 

GLASNOST, Berlin 1992 - 2017