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Beiträge zur Theorie  










Hans Jürgen Schönamsgruber

Das "Flattern" im unbewußten Stalinismus - oder warum Marx am Scheitern des Realsozialismus schuld sein soll.

Unter der Fragestellung "War Marx zu wenig kommunistisch?" versucht Jürgen Elsässer in seinem Artikel in der Junge Welt vom 18./19. November 1995 die Marxsche Werttheorie kritisch zu hinterfragen. Die Werttheorie sieht er "noch durch Schlacken der bürgerlichen Nationalökonomie verunreinigt."(1) Er glaubt einen Widerspruch in ihr entdeckt zu haben(1), der schließlich die "Gorbatschowisten" zur Rückkehr zum Kapitalismus verleitet habe, statt dem "Fortschritt zum Kommunismus"(2) weiter zu verfolgen. Aus diesem Grunde stehe "die grundlegende Theorie von Marx zur Überprüfung an".

Worum geht es? In diesem Artikel wird die Ansicht vertreten, Marx habe einerseits den Wert einer Ware nach dem darin enthaltenen Arbeitsquanta (abstrakte Arbeit) bestimmt und andererseits "die Waren erst beim Austausch aufeinander bezogen und wertmäßig fixiert".(1) Dieses "Flattern in Marxens Werttheorie" - wie Elsässer sich ausdrückt - habe dann dazu geführt, daß sich in der "ökonomischen Theorie des Sozialismus" die falsche Vorstellung, die "Waren hätten ihre Werte schon vor dem Tausch" herausbilden konnte. Dann kommt Jürgen Elsässer unvermittelt zu der Ansicht, daß die "Planökonomien" gescheitert sind, wobei er dem Leser nur die Spekulation läßt, daß dies wohl ursächlich im "Flattern in Marxens Werttheorie" begründet sein muß. Im "Neuen Denken der Gorbatschowisten" führte dies nach seinen Ausführungen folgerichtig zu dem fatalen Schluß, dieses "Flattern" nur durch die "Rückkehr zum Kapitalismus" korrigieren zu können.

Hier wird bereits die nicht nur etwas eigenwillige Logik von Jürgen Elsässer deutlich, sondern vor allem seine idealistische Herangehensweise, wie seine einleitende Fragestellung bereits impliziert. Das Scheitern des Realsozialismus, das Scheitern der Politik der "Gorbatschowisten" führt er lediglich auf die mit bürgerlichen Kategorien durchsetzte Marxsche Theorie und der falschen Rezeption dieser Theorie zurück.

Zu den Einzelheiten: Der von Jürgen Elsässer in der Marxschen Wertlehre entdeckte angebliche Widerspruch, daß die Waren einerseits ihren Wert bereits vor dem Tausch und andererseits erst im Austausch erlangen, kann er nicht Marx anlasten. In der Marxschen Wertlehre ist dieser "Widerspruch" sowohl praktisch wie theoretisch völlig aufgelöst. So besitzen bei Marx die Waren einen Gebrauchswert und einen Tauschwert. Bei der genaueren Untersuchung des Tauschwertes gelangt Marx zu der Ansicht, daß - im Gegensatz zu den Gebrauchswerten, die unterschiedliche Qualitäten besitzen, - die Tauschwerte der Waren nur unterschiedliche Quantitäten darstellen. Da die Waren aber im Tauschakt gleichgesetzt werden, müsse sich hinter dem quantitativen Tauschwert noch eine gemeinsame Qualität verbergen. Das Gemeinsame ist nach Marx, daß die Waren das Produkt menschlicher Arbeit sind und damit Wert besitzen.

"Man mag daher die einzelne Ware drehen und wenden wie man will, sie bleibt unfaßbar als Wertding. Erinnern wir uns jedoch, daß die Waren nur Wertgegenständlichkeit besitzen, sofern sie Ausdrücke derselben gesellschaftlichen Einheit, menschlicher Arbeit, sind, daß ihre Wertgegenständlichkeit also rein gesellschaftlich ist, so versteht sich auch von selbst, daß sie nur im gesellschaftlichen Verhältnis von Ware zu Ware erscheinen kann. Wir gingen in der Tat vom Tauschwert oder Austauschverhältnis der Waren aus, um ihrem darin versteckten Wert auf die Spur zu kommen." (Kapital Bd. I, S. 63)

Folgt man der Marxschen Argumentation, so ist einsichtig, daß Waren nur im Tauschakt als Tauschwerte existieren. Folglich kann auch ihre qualitative Gleichsetzung als Werte nur im Tauschakt selbst stattfinden. Außerhalb des Tauschaktes spielt der Wert oder dessen Erscheinungsform als Tauschwert nach Marx keine Rolle. Deshalb ist die Behauptung von Jürgen Elsässer, Marx habe den Produkten schon vor dem Austausch einen "naturalistischen" vom Tauschakt unabhängigen, eigenständigen Wert beigemessen, nicht haltbar. Im Gegenteil: Marx führt eine solche Auffassung eher auf die Unwissenheit des Betrachters zurück. Er schreibt:

"Die Menschen beziehen also ihre Arbeitsprodukte nicht aufeinander als Werte, weil diese Sachen ihnen als bloß sachliche Hüllen gleichartig menschlicher Arbeit gelten. Umgekehrt. Indem sie ihre verschiedenartige Produkte einander im Austausch als Werte gleichsetzen, setzen sie ihre verschiednen Arbeiten einander als menschliche Arbeit gleich. Sie wissen das nicht, aber sie tun es." (Kapital Bd. I, S. 88)

Als weitere Unwissenheit oder Unterschlagung von Jürgen Elsässer sei noch darauf hingewiesen, daß Marx die konkrete quantitative Größe des Tauschwertes als Wertgröße definiert, die ihr Maß in der "gesellschaftlich durchschnittlich notwendigen Arbeitszeit" findet, wobei auch hier der Warenproduzent erst im Tauschakt feststellt, ob seine verausgabte Arbeit gesellschaftliche Anerkennung findet - also Wert besitzt oder nicht - und ob seine Arbeitsproduktivität in einem gesellschaftlich akzeptablen Rahmen liegt. Denn kann er die Ware nicht verkaufen, ist sie für ihn und die Gesellschaft nicht nur wertlos, sondern auch seine individuelle Arbeit geht nicht in die gesellschaftlich durchschnittlich notwendige Gesamtarbeit ein. Auch hier wird klar, daß die Annahme einer außerhalb des Tauschverhältnisses stehenden Wertsubstanz völlig irrig ist. Es ist meines Erachtens auch unzulässig, eine solche Annahme in die Marxsche Wertlehre hinein zu interpretieren. Weiter wird evident, daß der Wertbegriff eine Kategorie ist, die nur in einer Tauschgesellschaft einen realen Inhalt besitzt.

Nach soviel Theorie nun zur Praxis: Der Realsozialismus ist ja nicht in Konkurrenz zur einfachen Warenproduktion, sondern in dem Konkurrenzverhältnis zum hochentwickelten Kapitalismus gescheitert, was uns dazu zwingt, uns mit einer weiteren Unterlassung von Jürgen Elsässer zu beschäftigen.

Im hochentwickelten Kapialismus werden die Waren ja nicht zu ihren gesellschaftlich durchschnittlichen Tauschwerten, sondern zu ihren Produktionspreisen verkauft, die sich nach Marx aus dem Kostpreis plus Durchschnittsprofit herausbilden. In der Praxis des Kapitalismus bedeutet dies, daß die Kapitalproduktivität, sprich: die Arbeitsproduktivität, in den einzelnen kapitalistischen Betrieben in den Produktionspreis (Tauschwert) und letztlich auch in den Warenpreis eingeht. Daraus folgt, daß der Bertieb die besten Marktchancen und damit die besseren Profitaussichten besitzt, der die höchste Arbeitsproduktivtät realisiert hat. Die Höhe der Arbeitproduktivität ist ihrerseits von der Qualifikation der Arbeitskraft, der quantitativen und qualitativen Beschaffenheit der Kapitalinvestition abhängig.

Verallgemeinert man dies, kann konstatiert werden, daß Betriebe im Kapitalismus, die in ihrer Entwicklung von einer expansiven zu einer intensiven Investitionpolitik übergegangen sind, die höchste Arbeitsproduktivität erreicht haben und damit vorteilhafter auf dem Markt agieren können.

Der Realsozialismus, der während seiner ganzen Existenzzeit einerseits eine Tauschgesellschaft blieb (abgesehen von der kurzen Phase des Kriegskommunismus) und andererseits Anteil am kapitalistischen Weltmarkt hatte, konnte sich deshalb weder den Wirkungen des Wertgesetzes entziehen noch konnte er es aufheben. Für das Überleben des Realsozialismus wurde damit, wie für jeden kapitalistischen Betrieb, die Entwicklung der Arbeitsproduktivität zur Existenzfrage.

Um eine dem hochentwickelten Kapitalismus adäquate Steigerung der Arbeitsproduktivität im Realsozialismus erreichen zu können, wäre ein Übergang von einer extensiven zu einer intensiven Investitionspolitik und eine höhere Qualifikation der Arbeitskraft von Nöten gewesen. Das erstere wäre theoretisch nur möglich gewesen, wenn man sich a) von der Tonnenideologie verabschiedet hätte; b) eine "freie" Preisbildung nach rationalen, wirtschaftlichen Kriterien zugelassen hätte; was c) die ökonomische Selbstständigkeit der Betriebe zur Folge gehabt hätte und wenn d) hierfür sowohl die technischen wie notwendigen finanziellen Mittel vorhanden gewesen wären. Das zweite wäre nur möglich gewesen, wenn man dem Individuum eine selbständige, von staatlicher Reglementierung unabhängige Entfaltungsmöglichkeit hätte bieten können, was wiederum demokratische Verhältnisse und entsprechende Mittel für Bildung und Kultur erfordert hätte.

Beides war aber am Ende des Realsozialismus nicht mehr möglich. Weder die finanziellen Mittel für eine Modernisierung des Produktionsapparates auf "Weltniveau" noch die bewußtseinsmäßigen Voraussetzungen waren vorhanden. Die "Gorbatschowisten", denen wohl beides bewußt war, hofften innenpolitisch durch Glasnost und Perestroika die Sache nochmal in den Griff zu bekommen. Außenpolitisch versuchten sie durch Friedens- und Abrüstungspolitik einerseits die finanziellen Mittel, die bisher in die Rüstungsindustrie flossen, für die Modernisierung der Wirtschaft freizubekommen, andererseits wollte man die internationale Kreditwürdigkeit verbessern und die COCOM-Liste neutralisieren.

Die Politik der "Gorbatschowisten" ging nicht auf, aber nicht deshalb, weil sie das "Flattern in Marxens Werttheorie" falsch interpretierten oder nicht erkannten wie Jürgen Elsässer behauptet, sondern weil sie innenpolitisch isoliert blieben und außenpolitisch auf der Stelle traten. Die Perestroika kam nicht voran, und die vom Westen erhoffte ökonomische Unterstützung in größerem Umfange blieb aus. So blieb den "Gorbatschowisten" nur ein geringer politischer Spielraum, der im Grunde nichts anderes war als der Ausdruck ihrer rückständigen Ökonomie - sprich: der geringen Arbeitspoduktivität.

Somit ist der Realsozialismus weniger an dem subjektiven Unvermögen der Verantwortlichen oder an den zu spät erkannten Theoriedefiziten gescheitert, vielmehr an der objektiven Umöglichkeit, unter den gegebenen Bedingungen eine dem Sozialismus entsprechende Poduktivkraft zu entwickeln. Der Vorwurf von Jürgen Elsässer, das Scheitern des Realsozialismus sei ursächlich auf die Wertlehre von Marx zurückzuführen, erweist sich letztlich als irrig.

Hätte sich Jürgen Elsässer nur ein bißchen intensiver mit Marx beschäftigt, wäre ihm nicht entgangen, daß Marx aufgrund seiner ökonomischen Auffassungen sowohl einen lokalen Kommunismus als auch einen mit unterentwickelten Produktivkräften für unmöglich hielt. Er schreibt:

"Diese 'Entfremdung', um den Philosophen verständlich zu bleiben, kann natürlich nur unter zwei praktischen Voraussetzungen aufgehoben werden. Damit sie eine 'unerträgliche' Macht werde, d.h. eine Macht, gegen die man revolutioniert, dazu gehört, daß sie die Masse der Menschheit als durchaus 'Eigentumslos' erzeugt hat und zugleich im Widerspruch zu einer vorhandenen Welt des Reichtums und der Bildung, was beides eine große Steigerung der Produktivkraft einen hohen Grad ihrer Entwicklung voraussetzt - und andererseits diese Entwicklung der Produktivkräfte (womit zugleich schon die in weltgeschichtlichem, statt der in lokalem Dasein der Menschen vorhandene empirische Existenz gegeben ist) auch deswegen eine absolut notwendige praktische Voraussetzung, weil ohne sie nur der Mangel, die Notdurft verallgemeinert, also mit der Notdurft auch der Streit um das Notwendige wieder beginnen und die ganze alte Scheiße sich herstellen müßte, weil ferner nur mit dieser universellen Entwicklung der Produktivkräfte ein universeller Verkehr der Menschen gesetzt ist, daher einerseits das Phänomen der 'Eigentumslosen' Masse in allen Völkern gleichzeitig erzeugt (die allgemeine Konkurrenz), jedes derselben von den Umwälzungen der anderen abhängig macht, und endlich weltgeschichtliche, empirisch universelle Individuen an die Stelle der lokalen gesetzt hat." (Marx Engels: Die deutsche Ideologie in Ausgewählte Werke Bd. I, S. 226. Dietz Verlag Berlin 1975)

Somit hat das Scheitern des Realsozialismus die Marxsche Theorie nicht widerlegt, sondern geradezu bestätigt. Was nach heutiger historischer Erfahrung endgültig widerlegt ist, ist die Vorstellung des stalinistischen Gesellschaftsmodells vom "Sozialismus in einem Lande". Sie hat sich als eine unwissenschaftlich idealistische Verfälschung des historischen Materialismus herausgestellt. Die Annahme, der Sozialismus ließe sich auch ohne die materiellen Voraussetzungen und ohne internationalen Hintergrund erreichen, wenn nur genügend revolutionäre Energie vorhanden sei, muß als falsche Erkenntnis konstatiert werden.

Was bleibt nun? Im Gegensatz zu den Vertretern der "Verratstheorie" oder besser gesagt den "bewußten" Stalinisten, stellt Jürgen Elsässer also fest, daß die "Gorbatschowisten" den Sozialismus nicht verraten, sondern aus Dummheit in den Sand gesetzt haben, da sie "dieses Flattern in der Marxens Werttheorie" falsch interpretiert oder nicht erkannt hätten, was idealistischerweise unterstellt, die Realität ließe sich nach einem Regiebuch formen.

Zu dieser Auffassung kann man logischerweise nur gelangen, wenn ungeprüft unterstellt wird, daß a) in realsozialistischen Ländern bereits Sozialismus geherrscht habe und b) die reale Chance bestanden habe, zum Kommunismus zu gelangen. Beide Auffassungen werden von den Stalinisten als wahr angenommen. Auch die Argumentation von Jürgen Elsässer ergibt ebenfalls nur einen Sinn, wenn er diese beiden Annahmen als wahr unterstellt. Da aber beide Annahmen sowohl irreal sind und im Gegensatz zur Marxschen Denkweise stehen, besteht bei Jürgen Elsässer der Unterschied zu der stalinistischen Auffassung nur in der Behauptung einer anderen Art der subjektiven Fehlleistung. Während die einen das Scheitern des Realsozialismus in dem bewußten Verrat der politischen Führung begründet sehen, führt Jürgen Elsässer unter anderem die mangelnde Erkenntnisfähigkeit der politischen Träger an. Beide Denkrichtungen gehen übereinstimmend von derselben Beurteilung der objektiven Lage aus - die Stalinisten bewußt, Jürgen Elsässer unbewußt.

Aus diesem Grunde ist die von Jürgen Elsässer vorgenommene Interpretation der Marxschen Wertlehre für eine grundlegende Überprüfung der Marxschen Theorie nicht zu empfehlen.



© Hans Jürgen Schönamsgruber, Berlin 1996



1 Elsässer, Jürgen: War Marx zu wenig kommunistisch? junge Welt, 18./19. November 1995, S. 3

"Aber Marx hat nicht immer konsequent mit den traditionellen Kategorien gebrochen, zum Beispiel ist seine Werttheorie noch durch Schlacken der bürgerlichen Nationalökonomie verunreinigt. Marx' Prämisse ist unstrittig: Wertmaßstab ist die in den jeweiligen Waren kristallisierte abstrakte Arbeit. Der Dissens beginnt da, wo Marx und Engels diese Arbeitszeitquanta physiologisch-naturalistisch bestimmen, etwa als die verausgabte Menge von »Nerv, Muskel, Hirn«. Dies geht davon aus, daß der Warenwert schon vor dem Austauschprozeß quantifiziert ist. Tatsächlich werden aber, wie Marx an anderer Stelle auch beweist, die Waren erst beim Austausch aufeinander bezogen und wertmäßig fixiert, und zwar durch das Geld. Die abstrakte Arbeitszeit ist demnach kein physiologisch bestimmbarer Begriff, sondern eine gesellschaftliche Determinante; gemessen wird sie nicht in Kalorien, sondern in Geld, Prüfstand ist der Akt des Tausches.

Dieses Flattern in Marxens Werttheorie hat Konsequenzen für die ökonomische Theorie des Sozialismus. Nach Marx soll im Sozialismus dasselbe Austauschgesetz wie im Kapitalismus gelten, die Wertbestimmung durch die Arbeitsquanta. Der Unterschied zwischen den beiden Wirtschaftssystemen reduziert sich darauf, daß sich im einen Fall die Austauschrelationen anarchisch herstellen - über den Markt, im anderen durch fürsorgliche Festlegungen der Planungsbehörden. Das Problem: Wer die kapitalistischen Maßstäbe der Warenwerte beibehalten, aber gleichzeitig auf den Markt verzichten will, geht offensichtlich von der Vorstellung aus, die Waren hätten ihre Werte schon vor dem Tausch gegen Geld."

2 ebenda

"Aus dem Scheitern der Planökonomien wird im Neuen Denken der Gorbatschowisten der Schluß gezogen, daß die Wertlogik ihre positive Wirkung nur über die ihr gemäße Vermittlungsinstanz, den Markt, vollbringen könne. Das ist durchaus richtig, setzt allerdings die Wertlogik als Naturgesetz. Durch diese falsche Grundannahme wird der einzige Ausweg für die Menschheit verbaut, die Widersprüche der Übergangsgesellschaft Sozialismus anders als durch die Rückkehr zum Kapitalismus aufzuheben - nämlich durch den Bruch mit der Wertlogik, den Fortschritt zum Kommunismus. Im »Verein freier Menschen« wird nicht mehr nach Arbeitszeitquanta getauscht, sondern nach dem Motto verfahren: »Jeder nach seinen Fähigkeiten - jedem nach seinen Bedürfnissen«. Fatalerweise ist das auch bei Marx selbst erst für eine spätere Phase der neuen Gesellschaft vorgesehen."











 

GLASNOST, Berlin 1992 - 2017